Anti-Giftköder-Training für Staubsaugerhunde
Ihr Hund findet beim Spaziergang jedes Stück Brot, jeden Essensrest und manchmal auch Dinge, die gar kein Futter sind? Für Menschen mit einem solchen „Staubsaugerhund“ kann jeder Fund am Wegesrand zur Sorge werden. Das Anti-Giftköder-Training richtet sich deshalb nicht nur an Hunde, die vor absichtlich ausgelegten Ködern geschützt werden sollen. Es hilft auch im Alltag, wenn ein Hund Gefundenes schnell aufnimmt oder hinunterschluckt.
Wenn der Hund draußen alles frisst
Hunde erkunden ihre Umgebung mit der Nase und finden dabei immer wieder Essbares. Manche nehmen Fundstücke besonders schnell auf – auch wenn sie zu Hause ausreichend Futter bekommen. Was auf dem Boden liegt, lässt sich jedoch nicht immer sicher einschätzen: Essensreste können ungeeignet sein, Verpackungen oder andere Gegenstände können gefährlich werden.
Wir betrachten gemeinsam, in welchen Situationen Ihr Hund sucht, zugreift oder Fundstücke verteidigt. So lässt sich das Training an sein Verhalten und Ihren Alltag anpassen, statt auf Schimpfen oder hektisches Wegnehmen zu setzen.
Was Ihr Hund im Training lernen kann
Das Ziel ist eine verlässliche Zusammenarbeit: Ihr Hund soll sich auch bei einem interessanten Fund an Ihnen orientieren können. Dafür bauen wir die Übungen zunächst unter einfachen Bedingungen auf und steigern die Ablenkung schrittweise.
- Gefundenes wahrnehmen und liegen lassen, statt sofort zuzugreifen.
- Ein Fundstück anzeigen und sich anschließend am Menschen orientieren.
- Etwas, das bereits im Maul ist, auf ein geübtes Signal ausgeben.
- Mit Ihnen an Essbarem vorbeigehen und alternative Verhaltensweisen einüben.
Wir besprechen auch, wie Sie Spaziergänge während des Trainings vorausschauend gestalten. Ein Signal muss in unterschiedlichen Situationen geübt werden; eine absolute Sicherheit oder das Erkennen von Gift durch den Hund kann Training nicht versprechen.
Fair üben und Sicherheit im Alltag erhöhen
Belohnungsorientiertes Training macht erwünschtes Verhalten für den Hund verständlich. Druck, Erschrecken oder das ständige Wegreißen von Fundstücken können die Situation zusätzlich erschweren. Deshalb üben wir das Liegenlassen und Ausgeben mit geeigneten, ungefährlichen Gegenständen und in einem Tempo, das zum jeweiligen Hund passt.
Wenn Ihr Hund möglicherweise Gift oder einen gefährlichen Gegenstand aufgenommen hat, wenden Sie sich umgehend an eine Tierarztpraxis oder einen tierärztlichen Notdienst. Training ersetzt keine tierärztliche Behandlung.
Anti-Giftköder-Training in Holzkirchen
Der Workshop verbindet praktische Übungen mit Anregungen für den Alltag. Er eignet sich für Menschen, deren Hunde draußen Futterreste und andere Dinge aufnehmen, ebenso wie für alle, die das Liegenlassen, Anzeigen und Ausgeben rechtzeitig aufbauen möchten. Weitere Informationen zu Ort und Termin erhalten Sie auf Anfrage.
Trainingsart: Einzel- oder Gruppentraining
Dauer: 5 Trainingseinheiten à 2 Stunden
Ort und Termin: auf Anfrage

