Kein Lebewesen macht freiwillig auf die Dauer Dinge, die sich nicht lohnen. Belohnung ist der motivierende Faktor für lustvolles und freiwilliges Tun. Das gilt für uns Menschen ebenso wie für unsere Hunde. Während früher Lernen nicht nur bei Hunden auf Angst, Zwang und Druck aufbaute, weiß man heute, dass dies Gift für jeglichen Lernerfolg ist. Inzwischen füllt das Thema „wie lernt der Hund“ ganze Bücher, denn eines ist sicher: Wenn einem nicht klar ist, wie Hunde lernen und wie sie zu motivieren sind kann man auch nicht effektiv mit Ihnen trainieren. Egal mit welcher der vielen neuen Methoden und Modelle der Hundeerziehung und des Hundetrainings man sich beschäftigt, drei Begriffe tauchen so gut wie immer auf: Locken, Bestechen und Belohnen.
Obwohl jeder von uns diese Begriffe aus dem Alltag kennt und verwendet sind den meisten von uns die Bedeutung und Anwendung in Zusammenhang mit dem Training und Ausbildung meist nur sehr vage vertraut zumal die Abgrenzung der Begriffe im normalen Sprachgebrauch eine andere ist, als im neurobiologischen Kontext des Lernens und auch unterschiedliche Hormone eine entscheidende Rolle dabei spielen. In diesem Seminar lernen Sie die Unterschiede zwischen Locken, Bestechen und Belohnen kennen, Sie erfahren was im Gehirn des Hundes dabei vor sich geht, welche Hormone dabei beteiligt sind, was es mit der Dopaminbelohnung auf sich hat, welchen Einfluss das alles auf den Lernerfolg hat und vor allem, wie sie die drei Methoden vorteilhaft für Ihr Training einsetzen können, damit die Arbeit für den Hund selbstbelohnend wird und sie so Leckerli weitgehend verzichten können.

 

Dauer und Art

Halbtages- oder Abendseminar mit Diskussion

 

Ort und Termin

auf Anfrage